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Tag 11 · 25.05.2026
Torvneset - Eikefjord

Tagesetappe:

Gesamtstrecke:

240,9 km 3246,4 km


Tagestour:


Ein neuer Tag und wieder Regen. Nachdem es die ganze Nacht geregnet hat und zur Aufstehzeit immer noch weiter, wird mal wieder bis kurz nach 8 Uhr im Bett geblieben. Dann erst mal Frühstück, denn selbst Leia macht bei diesem Wetter keinerlei Anzeichen als würde Sie raus wollen. Nach dem Frühstück gegen Neun - es schüttet immer noch ! - holen wir dann die Gummistiefel, Regenhosen und Regenjacken aus dem Schrank und auf geht es hinaus ins Nass um die geplante Wanderung von heute morgen dann eben auf diese Weise anzugehen.

Es geht die 4 Kilometer zum Vardetangen (Steinhaufen) welcher am westlichsten Punkt des norwegischen Festlandes steht. Nichts besonderes, aber wenn man schon in der Gegend ist sollte man da auch hin gehen und sei es nur darum einfach mal hier gewesen zu sein.

Zurück am Wohnmobil heißt es nun erst mal raus aus den triefenden Klamotten und alles in der Nasszelle zum Trocknen aufgehängt.


Küste am Westpoint

Vardetangen

Vardetangen

Westlichster Punkt vom norwegischen Festland

Trockenlegung


Wir schlüpfen wieder in etwas Trockenes und schauen wann die nächste Fähre geht. 35 Minuten sagt der Fahrplan, so vertrödeln wir keine Zeit und fahren gleich los. Während der 20 Minuten Überfahrt, planen wir die weitere Route, die uns nach knapp 50 Kilometern zur nächsten Fähre bringt. Dort angekommen stellen wir fest, dass die Nächste laut Fahrplan gerade vor 4 Minuten weg gefahren ist und die Nächste erst in 3 Stunden wieder geht. Seltsam nur das vor uns noch 6 andere Autos stehen und wir uns irgendwie nicht vorstellen können das die alle die Fähre genau um ein paar Minuten verpasst haben sollen.

Wir bleiben also erst mal stehen, harren der Dinge und fangen schon mal an mit dem Reststrom Semmeln für das Mittagessen zu Backen. Gerade damit angefangen fährt eine Fähre an die überhaupt nicht auf dem Zeitplan steht und alle Autos die herunter fahren, drehen um und stellen sich wieder an um neu drauf zu fahren. Nun ich springe mal vor auf den Fahrersitz und warte was passiert - tatsächlich nachdem die "Umdreher" alle drauf sind wird unsere Reihe angewiesen ebenfalls auf die Fähre zu fahren. Ich frage vorsichtshalber wo es hin geht und ja, genau dahin wo wir auch hin wollen - perfekt so haben wir uns auf die Schnelle mal 3 Stunden Wartezeit gespart.

Es geht nun die verschiedenen Küsten und wieder eine Scenic Road entlang und wir genießen den Ausblick, wenn auch durch den ständig wedelnden Scheibenwischer. Als es dann mal aufhört zu Regnen eine kleine Wanderung mitten im Nirgendwo einen Berg nach oben, aber da es auch hier schon wieder zu regnen beginnt, hält sich diese in Grenzen. Nur Leia hat ihren Spaß, Sie wated durch einen Schlamm Bach und ist bis zum Bauch schwarz vor Dreck. Gut das wir die Aussendusche haben, so gibt es für Sie dann erst mal ein komplettes Waschprogram bevor es wieder in Wohnmobil geht.

Es geht noch ein Stück weiter und wieder stoßen wir auf einen dieser tollen Tunnel mit Kreisverkehr. Wir sind immer wieder begeistert von dem was die hier an Tunneln fabriziert haben. Bei Eikefjord findet Karin dann einen kleinen Campingplatz auf dem wir inklusive Strom und Duschen für 20 Euro stehen können und nützen dieses für Norwegen wirklich günstiges Angebot um hier endlich mal beide Generatoren wieder voll zu laden, da es bei dem Sauwetter mit Sonnenenergie nicht weit her geholt ist.


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