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Wir schlüpfen wieder in etwas Trockenes und schauen wann die nächste Fähre geht.
35 Minuten sagt der Fahrplan, so vertrödeln wir keine Zeit und fahren gleich los.
Während der 20 Minuten Überfahrt, planen wir die weitere Route, die uns nach
knapp 50 Kilometern zur nächsten Fähre bringt. Dort angekommen stellen wir fest,
dass die Nächste laut Fahrplan gerade vor 4 Minuten weg gefahren ist und die Nächste
erst in 3 Stunden wieder geht. Seltsam nur das vor uns noch 6 andere Autos stehen und
wir uns irgendwie nicht vorstellen können das die alle die Fähre genau um ein paar Minuten
verpasst haben sollen.
Wir bleiben also erst mal stehen, harren der Dinge und fangen schon mal an mit dem Reststrom
Semmeln für das Mittagessen zu Backen. Gerade damit angefangen fährt eine Fähre an die
überhaupt nicht auf dem Zeitplan steht und alle Autos die herunter fahren, drehen um und stellen
sich wieder an um neu drauf zu fahren. Nun ich springe mal vor auf den Fahrersitz und warte
was passiert - tatsächlich nachdem die "Umdreher" alle drauf sind wird unsere Reihe angewiesen
ebenfalls auf die Fähre zu fahren. Ich frage vorsichtshalber wo es hin geht und ja, genau dahin
wo wir auch hin wollen - perfekt so haben wir uns auf die Schnelle mal 3 Stunden Wartezeit gespart.
Es geht nun die verschiedenen Küsten und wieder eine Scenic Road entlang und wir genießen den
Ausblick, wenn auch durch den ständig wedelnden Scheibenwischer. Als es dann mal aufhört zu Regnen
eine kleine Wanderung mitten im Nirgendwo einen Berg nach oben, aber da es auch hier schon
wieder zu regnen beginnt, hält sich diese in Grenzen. Nur Leia hat ihren Spaß, Sie wated durch
einen Schlamm Bach und ist bis zum Bauch schwarz vor Dreck. Gut das wir die Aussendusche haben,
so gibt es für Sie dann erst mal ein komplettes Waschprogram bevor es wieder in Wohnmobil geht.
Es geht noch ein Stück weiter und wieder stoßen wir auf einen dieser tollen Tunnel mit Kreisverkehr.
Wir sind immer wieder begeistert von dem was die hier an Tunneln fabriziert haben. Bei Eikefjord findet
Karin dann einen kleinen Campingplatz auf dem wir inklusive Strom und Duschen für 20 Euro stehen
können und nützen dieses für Norwegen wirklich günstiges Angebot um hier endlich mal beide Generatoren
wieder voll zu laden, da es bei dem Sauwetter mit Sonnenenergie nicht weit her geholt ist.
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