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Tag 10 · 24.05.2026
Bergen - Torvneset

Tagesetappe:

Gesamtstrecke:

197,5 km 3005,5 km


Tagestour:


Fünf Uhr früh wache ich auf und höre - es regnet nicht mehr. Kurz entschlossen dachte ich, nachdem es bereits hell ist, dann eben jetzt hinauf auf den Berg - der Gedanke noch nicht richtig ausgedacht und schon fängt es wieder an zu regnen.

Ich drehe mich um und schlafe weiter bis um Acht. Der Morgenspaziergang diesmal nur ganz kurz denn es hat tatsächlich inzwischen aufgehört zu regnen und so geht es nach dem Frühstück hoch hinaus. Dieses fällt aufgrund von Strommangel (Jetzt mach sich bemerkbar das nur kurze Strecken gefahren wurden und es den ganzen Tag bewölkt war denn die Generatoren sind beide leer). Also das Wasser für Kaffee und Tee ganz klassisch über Gas gekocht und zum Frühstück gibt es nur Cereals und Löffelbiskuit.

Gut eingepakt in Regenkleidung und mit Wanderstiefeln geht es dann zusammen mit Leia los zu den Oppstemten. Der Weg bis zum Anfang der Stufen hat es bereits insich denn es sind als erstes gleich 225 Stufen zu bewältigen und dann auf 1,2 Kilometer mal schnell 225 Höhenmeter die teilweise so steil hoch gehen das Einem da schon die Puste ausgeht.


Ein weniger steiler Teil


Nach einer halben Stunde dann endlich vor den Stufen angekommen, noch mal kurz durchgenauft und dann geht es in einer weiteren halben Stunde die 1333 Stufen hinauf zum Gipfel. Leider ab der Hälfte alles im Nebel sodass man nicht mal das steile letzte Stück der Stufen fotografieren kann, weil man diese gar nicht sieht. Oben das gleiche Bild, alles im dichten Schleier.

Also kurz ein paar Fotos gemacht und ab geht es wieder nach unten. Nach 1 Stunde und 45 Minuten dann wieder unten am Wohnmobil angekommen. Das war dann schon mal ein gutes Training für künftige Stufen, wobei ich mich mittendrin schon gefragt habe wozu das Ganze - aber es hält ja auch fit ! Man muss es sich nur schön reden.


Infotafel Oppstemten

Der Anfang der Stufen

Aufstieg

Blick nach Hinten

Blick auf Bergen

Oben angekommen

Der Turm im Nebel

Seilbahnstation im Nebel


Wir packen nun recht schnell zusammen und ziehen weiter, heraus aus dem teuren Bergen. Um die City Maut zu sparen fahren wir über den Peak und haben von hier oben noch einen wunderbaren Ausblick auf den Hafen und die dort vor Anker liegenden Kreuzfahrtschiffe.

Kurz nachdem wir aus Bergen heraus sind fällt mir auf das unser Navi in wenigen Kilometern eine Fähre angiebt und mir ist irgendwie nicht klar warum also checke ich die Route vorsorglich. Das blöde Ding will uns nun doch tatsächlich mit der Fähre auf die andere Seite bringen, 6 Kilometer da drüben fahren um dann mit der Fähre zurück auf genau die gleiche Straße zu kommen die auch ohne dem Ganzen zu befahren wäre. Ich versuche das Ding umzuprogramieren doch der Esel ist so sturbockig wie Leia an Ihren besten Tagen und so fahre ich dann die Strecke eben "analog" bis der sich nach erreichen des Punktes an der zweiten Fährstelle wieder einkriegt.

Ein kurzer Stopp auf ein Hot Dog, das unser Strom nun gerade wieder so hergibt und dann geht es gut gestärkt weiter durch die Berge, auf teilweise sehr schmalen Straßen und vielen Kilometer langen Tunneln.


ein Wasserfall unterwegs


In Mo wollten wir eigentlich unser Nachtlager aufschlagen und von hier aus morgen eine Wanderung zum Slotten machen, aber leider ist der Wohnmobilparkplatz hier im Ort inzwischen geschlossen. So geht es weiter in Richtung Slotten und in der Hoffnung dort in der Gegend etwas Passendes zum Stehen zu finden, aber irgendwie war das alles nicht so geeignet. Nachdem es nun auch schon wieder regnet und laut Google der Weg dorthin auch ohne Regen schon total verschlammt ist, man sowieso keine wirkliche Aussicht in den Fjord hat bei dem Wetter, lassen wir das Ganze und fahren weiter bis zum nächsten Ort.

Hier dann erst einmal die weitere Tour besprochen, eingegeben und weiter geht es über kleine Nebenstraßen in Richtung Fähre Leirvär - Slöväg die wir heute allerdings nicht mehr nehmen, sondern an einem Parkplatz am Meer in Torvneset für die Nacht bleiben.


Alter Kartoffelkeller aus der Siedlerzeit

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